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Für die Eiligen: Die 10 wichtigsten Tipps zur MPU als PDF:

MPU Leberwerte

Die Trunkenheit im Straßenverkehr ist ein massives Problem, das jährlich zu vielen Todesfällen führt. Aus diesem Grund greift der Gesetzgeber spätestens dann ein, wenn ein Autofahrer mit mehr als 1,6 Promille Alkoholgehalt im Blut aufgegriffen wird. Der Führerschein wird in diesem Fall entzogen und kann nur dann wieder erteilt werden, wenn eine MPU, im Volksmund besser bekannt als Idiotentest, erfolgreich absolviert wurde.

Bei der MPU wird der Fahrer nach seinen Trinkgewohnheiten befragt. Insbesondere der Tag, an dem er gestellt wurde, wird hierbei untersucht, aber auch, ob eine Abhängigkeit bestand. Bei der „MPU Leberwerte" nachzuweisen, ist deshalb durchaus keine Seltenheit. Es kommt dem Gutachter stets darauf an, ob der Alkoholkonsum nachvollziehbar erklärt werden kann, etwa aufgrund besonderer Lebensumstände oder anderen Problemen.

Die Unterscheidung zwischen dem „einfachen" Alkoholmissbrauch und der Abhängigkeit ist bei der MPU besonders wichtig. Wird nämlich festgestellt, dass eine Abhängigkeit bestand, müssen bei der „MPU Leberwerte" der vergangenen zwölf Monate nachgewiesen werden. Nur wenn diese die Abstinenz des Fahrers belegen, kann er seinen Führerschein zurück erhalten. Ebenfalls muss der Fahrer sich selbst einschätzen, stehen die Selbsteinschätzung des Fahrers und die Einschätzung des Gutachters im Einklang miteinander, so ist bereits der erste Schritt getan. Die Einsicht alleine reicht allerdings nicht aus, zusätzlich muss nachweislich am Problem gearbeitet werden, wobei wieder die „MPU Leberwerte" ins Spiel kommen. Auch wird der Gutachter hinterfragen, ob eine Therapie durchgeführt wird oder wurde.