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MPU HilfeMPU positiv
Wird eine MPU bzw. ein Idiotentest angeordnet, ist dies fast immer ein großer Schock für den betroffenen Autofahrer. Denn eine MPU positiv zu bestehen, ist alles andere als einfach, was auch die hohen Durchfallquoten bei den Untersuchungen bestätigen. Aus genau diesem Grund wird die MPU oft als zu harte Strafe angesehen, obwohl sie eigentlich vorrangig der allgemeinen Erhöhung der Sicherheit auf unseren Straßen dienen soll.Die MPU besteht dabei aus unterschiedlichen Bestandteilen. Zum Einen gibt es das psychologische Gespräch, vor diesem Teil fürchten sich die meisten Autofahrer. Sie gehen davon aus, dass jede ihrer Antworten auf die Goldwaage gelegt und ihr Innerstes durchleuchtet werden soll. Fakt ist aber, dass der Gutachter einen festen Fragenkatalog abarbeiten muss. Dieser ist in ganz Deutschland einheitlich gestaltet, weshalb sich der einzelne Autofahrer recht gut auf die bevorstehenden Fragen vorbereiten kann. Typisch sind beispielsweise Fragen, die darauf abzielen, herauszufinden, ob der betroffene Autofahrer tatsächlich süchtig nach Drogen oder Alkohol ist. Auch die Fragen, die herausfinden wollen, wie das zukünftige Verhalten des Fahrers aussehen wird, sind üblich. Wer diese mit einer entsprechenden Vorbereitung richtig beantwortet, hat gute Chancen auf eine positive Bewertung seitens des Gutachters. Und diese ist im Großteil aller Fälle entscheidend für die Wiedererteilung des Führerscheins.
Um eine MPU positiv abzuschließen, werden jedoch auch medizinische Untersuchungen durchgeführt. Hierbei kommt es darauf an, ob die MPU auf Drogen oder Alkohol abgestimmt ist. In ersterem Fall beispielsweise werden vorrangig Haarproben entnommen und untersucht, in letzterem Fall entscheiden die Leberwerte, ob die MPU positiv ausgeht.